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Leuthard legt sich mit den Stromkonzernen an

Keine Staatshilfe für Stromkonzerne: Das Bundesamt von Energieministerin Doris Leuthard hat gegen sämtliche Fördermodelle grosse Einwände.

Der Staat soll helfen: Der Bau und der Unterhalt von Kraftwerken wie jenem am Lac des Dix im Wallis kosten viel Geld.
Der Staat soll helfen: Der Bau und der Unterhalt von Kraftwerken wie jenem am Lac des Dix im Wallis kosten viel Geld.
Jean-Christophe Bott, Keystone

Zwischen Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) und der Energiekommission des Nationalrates (Urek) hat das grosse Seilziehen um die Förderung von Grosswasserkraftwerken begonnen. Die Strompreise auf dem europäischen Markt sind seit 2008 um 30 Prozent gefallen, die Rentabilität einiger Anlagen hat sich dadurch verschlechtert. Nun soll der Staat den Konzernen helfen, damit diese auch weiterhin investieren – weil der Ausbau der Wasserkraft nach beschlossenem Atomausstieg für die Versorgungssicherheit des Landes von grosser Bedeutung ist. Die Urek hat eine Subkommission eingesetzt, welche sich mit dieser Frage vertieft auseinandersetzen soll.

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