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Die SVP scheitert in ihrem grössten Wachstumsmarkt

Stark zulegen kann die Volkspartei nur noch in der Romandie. Dort brechen aber interne Konflikte auf. Der «Parmelin-Effekt» bleibt aus. Einmal mehr.

Land unter bei der welschen SVP: In der Romandie bekundet die Volkspartei ständig Probleme. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Land unter bei der welschen SVP: In der Romandie bekundet die Volkspartei ständig Probleme. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Alle reden vom Yeti der Schweizer Politik. Irgendwo in einem fernen Land muss er sein, ganz sicher, doch gesehen hat ihn noch immer niemand. Seit 2015, seit Weinbauer Guy Parmelin für die SVP in den Bundesrat gewählt wurde, redet man in der Partei und rundherum vom «Parmelin-Effekt». Die SVP ist historisch schwach in der fernen Romandie, ein «Wachstumsmarkt» sei das Gebiet für die Partei, sagte der ehemalige Präsident Toni Brunner nach der Wahl von Parmelin. «Wir hätten nie gedacht, dass wir einen welschen Bundesrat bekommen. Den haben wir jetzt!», sagte Christoph Blocher damals und grinste dabei triumphierend.

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