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Kesb: Seit vier Jahren unter genauer Beobachtung

Die neuen Fachbehörden für den Kindes- und Erwachsenenschutz sind nun vier Jahre im Einsatz. Mindestens ebenso lange sind es ihre Kritiker.

Brigitte Walser
Julia Onken wendet sich erneut in einem offenen Brief an Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Pirmin Schwander setzt sich auf ­allen Ebenen für neue Lösungen bei der Kesb ein.
Julia Onken wendet sich erneut in einem offenen Brief an Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Pirmin Schwander setzt sich auf ­allen Ebenen für neue Lösungen bei der Kesb ein.
Andreas Blatter

Heute ziehen Fachleute über die ersten vier Jahre der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) vor den Medien Bilanz. Die Gegner haben sich ihre Meinung aber längst gebildet, und ihre Kritik bricht nicht ab.

Dabei war am Anfang wenig Widerstand zu vernehmen, als die Vormundschaftsbehörden in den Gemeinden von den Kesb abgelöst wurden. Es war die Folge einer Gesetzesänderung, die 2008 in der Schlussabstimmung im nationalen Parlament lediglich zwei Gegenstimmen erhalten hatte. Der Wechsel von politisch gewählten Laienbehörden zu interdisziplinär zusammengesetzten Fachbehörden wurde breit akzeptiert.

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