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Kanton Bern gefährdet die Olympia-Kandidatur

Politiker wollten verschweigen, dass sich die Sicherheitskosten verdoppeln.

«Die Kosten wurden im Kanton Wallis berechnet und nicht geschätzt»: Ständerat Hans Stöckli. Foto: Keystone

«Die Kosten wurden im Kanton Wallis berechnet und nicht geschätzt»: Ständerat Hans Stöckli. Foto: Keystone

Mischa Aebi@sonntagszeitung

Gemäss neusten Berechnungen betragen die Sicherheitskosten für die Olympischen Spiele Sion 2026 im Standortkanton Bern zwischen 20 und 30 Millionen Franken. Das ist brisant: Denn die Zahlen machen klar, dass in Bern mit doppelt oder gar dreimal so hohen Kosten zu rechnen ist als bisher angenommen. Ursprünglich ging die Berner Regierung von 10 Millionen Franken aus. Den neuen höheren Kostenrahmen hat der für das Olympiadossier zuständige Regierungsrat Christoph Ammann (SP) diese Woche an einer vertraulichen Sitzung genannt. Das Treffen war der vierteljährliche Informationsaustausch der Berner Regierungsräte mit den beiden Ständeräten Werner Luginbühl (BDP) und Hans Stöckli (SP). Die neuen Zahlen gehen nicht von einer erhöhten, sondern von der aktuellen Bedrohungslage aus.

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