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Kampf um angemessene Vertretung dauert Jahre

In anderen Ländern lösen sich Regierung und Opposition ab – in der Schweiz wird bei einer Veränderung der Kräfteverhältnisse verbissen und jahrelang um die Beteiligung an der Macht gerungen.

Michael Hug
1891: Josef Zemp wird erster Vertreter der Katholisch-Konservativen (heutige CVP) im Bundesrat.
1891: Josef Zemp wird erster Vertreter der Katholisch-Konservativen (heutige CVP) im Bundesrat.
zvg
1943: Ernst Nobs wird als erster Sozialdemokrat in den Bundesrat gewählt.
1943: Ernst Nobs wird als erster Sozialdemokrat in den Bundesrat gewählt.
Sozialarchiv
1959: Die Geburtsstunde der «Zauberformel»: 2 FDP, 2 CVP, neu 2 SP und 1 BGB lautet von nun an die Zusammensetzung des Bundesrats. Auf dem Bild erklärt SP-Politiker Hans-Peter Tschudi die Annahme der Wahl. Vorgeschlagen hatte die SP Walther Bringolf. Das Parlament aber wählte Tschudi.
1959: Die Geburtsstunde der «Zauberformel»: 2 FDP, 2 CVP, neu 2 SP und 1 BGB lautet von nun an die Zusammensetzung des Bundesrats. Auf dem Bild erklärt SP-Politiker Hans-Peter Tschudi die Annahme der Wahl. Vorgeschlagen hatte die SP Walther Bringolf. Das Parlament aber wählte Tschudi.
Keystone
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Das Teilen von Macht ist wie das Erben eine der schwierigeren zwischenmenschlichen Fragen. Am 9. Dezember entscheidet die Bundesversammlung, ob die SVP nach 15-jährigem Tauziehen angemessen an der Regierung beteiligt werden soll. Die Frage ist nicht neu. Sie musste schon oft beantwortet werden und bereitete zu jeder Zeit etliche Mühen.

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