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Jodtabletten – «Refusé» als politischer Akt

Till Spinnler hat – wie viele andere auch – Jodtabletten für den Fall eines AKW-Unfalls erhalten. Er will sie nicht – und ist damit nicht alleine.

«Im Fall einer Katastrophe haben wir ganz andere Probleme. Da helfen die Tabletten nicht», sagt Till Spinnler. Der Atomkraftgegner hat an seiner Jodtablettensendung den Hinweis «Refusé» angebracht und diese in den nächsten gelben Briefkasten der Post geworfen.
«Im Fall einer Katastrophe haben wir ganz andere Probleme. Da helfen die Tabletten nicht», sagt Till Spinnler. Der Atomkraftgegner hat an seiner Jodtablettensendung den Hinweis «Refusé» angebracht und diese in den nächsten gelben Briefkasten der Post geworfen.
zvg
Fünf Millionen Personen erhalten derzeit (11.11. 2014) eine neue Packung Jodtabletten. Der Umgang mit diesen liegt in der Selbstverantwortung der Bürger. Neuzuzüger müssen künftig selbst in die Apotheke gehen, um für eine AKW-Katastrophe gerüstet zu sein.
Fünf Millionen Personen erhalten derzeit (11.11. 2014) eine neue Packung Jodtabletten. Der Umgang mit diesen liegt in der Selbstverantwortung der Bürger. Neuzuzüger müssen künftig selbst in die Apotheke gehen, um für eine AKW-Katastrophe gerüstet zu sein.
Max Spring
Das Berner AKW Mühleberg heizt besonders seit Fukushima die Diskussionen an.
Das Berner AKW Mühleberg heizt besonders seit Fukushima die Diskussionen an.
Keystone
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«Das muss in der Woche vom 17. November gewesen sein.» Der Pöstler brachte Till Spinnler einen Brief. Darin war eine Packung Kaliumiodid-65-AApot-Tabletten. Jodtabletten. «Was soll ich damit anfangen?», fragte sich Till Spinnler. Und heute sagt er: «Darauf vertraue ich nicht. Ich finde das lächerlich.»

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