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«Jetzt braucht es den Schulterschluss»

Die SVP stellt ihre Struktur um. Als Erster hat Christoph Blocher angekündigt, aus dem Vorstand zurückzutreten. Neu wird er offiziell Chefstratege. Auch wenn er das de facto immer schon war, will Blocher der SVP eine neue Strategie ­geben.

Christoph Blocher will der SVP Schweiz als offizieller Chefstratege eine andere Rolle in der neuen Konkordanzregierung zuordnen.
Christoph Blocher will der SVP Schweiz als offizieller Chefstratege eine andere Rolle in der neuen Konkordanzregierung zuordnen.
André Springer
Im März hatte die SVP ihre Spitzen neu besetzt: Walter Frey (l.) wird Verantwortlicher für die Kommunikation, Christoph Blocher soll als Chefstratege amten.
Im März hatte die SVP ihre Spitzen neu besetzt: Walter Frey (l.) wird Verantwortlicher für die Kommunikation, Christoph Blocher soll als Chefstratege amten.
Steffen Schmidt, Keystone
Für die Finanzen ist künftig Thomas Matter (ZH) zuständig.
Für die Finanzen ist künftig Thomas Matter (ZH) zuständig.
Dominic Steinmann, Keystone
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Herr Blocher, im Januar haben Sie Ihren Rücktritt als Vizepräsident der SVP erklärt. Kurze Zeit später gaben Sie Ihren «Rücktritt vom Rücktritt» bekannt und lassen sich am 23. April als Strategiechef der Partei aufstellen? War das von Anfang an so geplant?Christoph Blocher: Meine damalige Erklärung war, ich lege meine Funktion als Vizepräsident nieder. Mit bald 76 Jahren würde ich zum alten Eisen gehören, und ich wolle mich – zwar nicht aus der Politik – aber aus der eigentlichen Parteiarbeit zurückziehen. Im Zeitalter von Recycling kann aber aus altem Eisen durchaus auch wieder etwas Neues entstehen. Das ist nun passiert.

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