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Jeder zweite Heilpädagoge ist nicht fürs Klassenzimmer ausgebildet

Behörden und Bildungsvertreter sind sich einig: Das muss sich ändern. Trotzdem ist keine Besserung der Situation absehbar.

Zentrale Rolle im Schulalltag: Heilpädagogen unterstützen Schüler. Foto: Adrian Moser
Zentrale Rolle im Schulalltag: Heilpädagogen unterstützen Schüler. Foto: Adrian Moser

Bangen bis zum Schluss: Unzähligen Gemeinden in der Schweiz ist es erst kurz vor Schuljahresbeginn gelungen, alle Lehrerstellen zu besetzen. Doch der vermeintliche Erfolg auf der Zielgeraden ist trügerisch, denn vielerorts stehen jetzt nicht ausreichend qualifizierte Lehrkräfte in den Schulzimmern. Betroffen sind vor allem die schulischen Heilpädagogen: Nur 50 bis 60 Prozent der Lehrpersonen, die in dieser Funktion tätig sind, verfügen über eine entsprechende Ausbildung, wie Barbara Fäh bestätigt. Sie ist Rektorin der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH), die von 13?Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein getragen wird. Häufig sind es Lehrpersonen ohne Zusatzausbildung oder sogar berufsfremde Klassenassistenten, die diese Aufgaben übernehmen.

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