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«Irgendwann sind die Gemeinden am Anschlag»

Die Zweitwohnungsinitiative macht den betroffenen Gemeinden nicht nur wegen der starken Zunahme von Baugesuchen zu schaffen. Welche weiteren Probleme es gibt, zeigt das Beispiel der Berner Gemeinde Saanen.

Spätestens am 1. Januar 2013 ist Schluss mit der Bewilligung von neuen Zweitwohnungen: Der Nobelort Gstaad, der zur Gemeinde Saanen gehört.
Spätestens am 1. Januar 2013 ist Schluss mit der Bewilligung von neuen Zweitwohnungen: Der Nobelort Gstaad, der zur Gemeinde Saanen gehört.
Keystone

Der Bundesrat hat noch keinen Termin für den Baustopp von Zweitwohnungen festgelegt. «Das ist schlecht», sagt Aldo Kropf (FDP), Präsident der Berner Gemeinde Saanen. «Uns ist nach wie vor nicht klar, wie viel Zeit wir für die Behandlung der neuen Baugesuche haben.» Die unsichere Rechtslage erschwere die Arbeit der Gemeindeverwaltung. Dies umso mehr, als nach der Annahme der Zweitwohnungsinitiative im letzten März die Zahl der Baugesuche stark angestiegen sei. Der Saaner Gemeindepräsident spricht von einer Zunahme von 16 Prozent.

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