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Initiative für Abtreibungsverbot scheitert

Die Sammelfrist der Volksinitiative «Lebensschutz stopft Milliardenloch» endet im August – erfolglos, wie der Initiant befürchtet.

Abtreibungsgegner gibt es in der Schweiz eigentlich viele - doch die Initiative «Lebensschutz stopft Milliardenloch» wird kaum unterstützt.
Abtreibungsgegner gibt es in der Schweiz eigentlich viele - doch die Initiative «Lebensschutz stopft Milliardenloch» wird kaum unterstützt.
Keystone

Mit religiösen Argumenten komme man nicht weit, sagt der Glarner Heinz Hürzeler, ehemaliger Regierungsratskandidat der EDU. Seine Initiative für ein Verbot von Präimplantationsdiagnostik, Abtreibungen und Suizidhilfe nannte er deshalb «Lebensschutz stopft Milliardenloch» und rechnete vor, dass durch Abtreibungen der Schweiz jährlich 333 Milliarden Franken Volkseinkommen und 324 Milliarden Franken Umsatz für Konsumgüter entgehen. Dabei bezog er sich auf die «100'000 abgetriebenen Kinder der letzten 10 Jahre».

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