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«In zwei Jahren erhält Bäumle die Rechnung»

Gegen GLP-Präsident Martin Bäumle läuft wegen Amtsgeheimnisverletzung ein Strafverfahren. Auch wenn er entlastet würde, sei das Vertrauensverhältnis zerstört, sagen Politiker.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen Martin Bäumle, grünliberaler Nationalrat und Finanzvorsteher von Dübendorf, ein Strafverfahren wegen Amtsgeheimnisverletzung eingeleitet.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen Martin Bäumle, grünliberaler Nationalrat und Finanzvorsteher von Dübendorf, ein Strafverfahren wegen Amtsgeheimnisverletzung eingeleitet.
Keystone
Das Vertrauen der Gemeinderäte in den Stadtrat sei zerstört, sagen Politiker von links bis rechts. Der Dübendorfer Stadtrat (von links nach rechts): Jürgen Besmer, André Ingold, Simon Winistörfer, Martin Bäumle, Lothar Ziörjen, Edith Jöhr, Kurt Spillmann, David Ammann und Hans Zeier.
Das Vertrauen der Gemeinderäte in den Stadtrat sei zerstört, sagen Politiker von links bis rechts. Der Dübendorfer Stadtrat (von links nach rechts): Jürgen Besmer, André Ingold, Simon Winistörfer, Martin Bäumle, Lothar Ziörjen, Edith Jöhr, Kurt Spillmann, David Ammann und Hans Zeier.
PD
Am Nationalratssessel des GLP-Präsidenten rütteln seine politischen Gegner aus Dübendorf jedoch nicht.
Am Nationalratssessel des GLP-Präsidenten rütteln seine politischen Gegner aus Dübendorf jedoch nicht.
Keystone
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Gegen den grünliberalen Parteipräsidenten und Dübendorfer Stadtrat hat die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung wegen Amtsgeheimnisverletzung eröffnet. Strafanzeige erstattet hat der Dübendorfer SVP-Gemeinderat Orlando Wyss. Dieser fordert auch den sofortigen Rücktritt Bäumles als Finanzvorsteher von Dübendorf – unabhängig vom Ausgang der Untersuchung: «Das Vertrauen des Gemeinderates in Martin Bäumle als Stadtrat ist natürlich stark erschüttert. Ob er nun verurteilt wird oder nicht, Bäumle hat hinterlistig gehandelt und das Kollegialitätsprinzip grob verletzt, mit so jemandem kann man nicht zusammenarbeiten.» Seine Rücktrittsforderungen beträfen allerdings nur Bäumles Mandat als Dübendorfer Finanzvorsteher, nicht seine Tätigkeit als Nationalrat.

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