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«In der Schweiz verpassen wenige Kinder ihre Kindheit»

Noch immer erfahren in der Schweiz fast 40 Prozent der Kinder unter vier Jahren körperliche Gewalt als Erziehungsmassnahme.

Herr Emmenegger, im neusten Bericht von Save the Children schneidet die Schweiz gut ab. Mit Platz 15 aber auch schlechter als Länder wie Slowenien, Südkorea, Italien, Portugal oder Zypern. Weshalb?

Erstaunlich ist, dass die Sterblichkeitsrate bei uns höher ist als bei den Erstplatzierten. In der Schweiz sterben pro tausend Kindern unter fünf Jahren im Durchschnitt 4,2 Kinder, in Singapur oder Schweden nur 2,8.

In der Schweiz ist die Zahl jener Kinder relativ hoch, die nicht zur Schule gehen. Bei uns sind es sechs Kinder im Primar- und Sekundarschulalter, in Singapur und Schweden praktisch keine.

In der Schweiz werden nur 3 von 1000 jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren schwanger. Nur in den beiden Koreas sind es weniger.

Weltweit geht es den Kindern heute besser als im Jahr 2000. Was ist der Grund dafür?

Wo geht es den Kindern besser?

Haben die Länder selbst dazu beigetragen oder ist dies das Verdienst von Hilfsorganisationen?

Es gibt aber auch Staaten, in denen sich die Situation für Kinder verschlechtert hat.

In Venezuela fällt auf, dass die Gewalt gegen Kinder sehr hoch ist.

Die Schweiz hat sich seit dem Jahr 2000 nochmals verbessern können. Was ist besser geworden.