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Immer mehr PET und Glas landen im Abfall

Laut offizieller Statistik sind die Schweizer vorbildliche Abfallsammler. Weil der Konsum rasant zunimmt, werfen sie in der Realität aber tonnenweise wiederverwertbares Material fort.

In den Abfall statt in den Sammelcontainer: Immer mehr Glas und PET landen in der Kehrichtverbrennungsanlage wie derjenigen in Giubiasco TI. (3. September 2010)
In den Abfall statt in den Sammelcontainer: Immer mehr Glas und PET landen in der Kehrichtverbrennungsanlage wie derjenigen in Giubiasco TI. (3. September 2010)
Keystone

«Sammeleifer der Bevölkerung ungebremst»: So oder ähnlich jubiliert das Bundesamt für Umwelt (Bafu), wenn es jeweils die jährliche Statistik zu den Verwertungsquoten für Getränkeverpackungen veröffentlicht. Tatsächlich entsorgen die Schweizerinnen und Schweizer so viele Flaschen und Dosen, dass die gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind. Die minimale Verwertungsquote beträgt 75 Prozent. Wird sie unterschritten, kann das Uvek, das Departement von Bundesrätin Doris Leuthard (CVP), ein Pfand einführen. Die Quote lag in der Vergangenheit zumeist deutlich höher, so auch 2011 beim Glas (94 Prozent), Aluminium (91) und PET (81).

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