Zum Hauptinhalt springen

Imame gehören besser überprüft, bevor sie predigen dürfen

Redaktor Christoph Aebischer zum Umgang mit Moscheen und Imamen.

Selbst eine abgeschlossene Ausbildung hilft Immigranten in der Schweiz bei der Jobsuche oft nicht weit. Je nach Herkunftsland müssen sie viel investieren, um hiesigen Ansprüchen gerecht zu werden.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet islamische Geistliche davon ausgenommen sind. Sie müssen vor allem nachweisen, dass sie einigermassen Deutsch oder eine andere Landessprache beherrschen. Die Ausbildung spielt eine untergeordnete Rolle. Das Phänomen der Jihad-Reisenden weckte nun auch hierzulande Interesse – und Misstrauen gegenüber der religiösen Praxis. Medienberichte lassen aufhorchen: Nicht bloss ausländische Hetzprediger vermitteln einen ultrakonservativen oder gar ­radikalen Islam. Es häufen sich Berichte von in der Schweiz angestellten Imamen, die dies ebenfalls tun.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.