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Idylle ohne Flüchtlinge

Die Aargauer Gemeinde Oberwil-Lieli will dem Kanton 400'000 Franken bezahlen, damit sie keine Asylsuchenden aufnehmen muss. Der Fall bleibt eine Ausnahme.

Lieber tief in die Gemeindekasse greifen, anstatt Asylsuchende aufzunehmen: Das hat die Bevölkerung der Aargauer Gemeinde Oberwil-Lieli an der Urne entschieden.
Lieber tief in die Gemeindekasse greifen, anstatt Asylsuchende aufzunehmen: Das hat die Bevölkerung der Aargauer Gemeinde Oberwil-Lieli an der Urne entschieden.
Keystone

Es ist nicht weit her mit der Solidarität. Die Aargauer Gemeinde Oberwil-Lieli will keine Asyl­suchenden in ihrem Dorf. Mit 579 zu 525 Stimmen entschieden sich die Einwohner dafür, lieber ­weiterhin bis zu ­­400'000 Franken an den Kanton zu zahlen, dafür nicht mit der Unterbringung von zehn vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen behelligt zu werden. Somit folgt eine knappe Mehrheit der Bevölkerung dem Votum von Gemeindepräsident und SVP-Asylstratege Andreas Glarner.

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