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Hündeler wettern gegen obligatorische Kurse

Ausbildungskurse für Hundehalter sind künftig Pflicht. Die Vorgaben stossen auf Kritik, vor allem die Dauer der Kurse.

Bei der Ausgestaltung der ab September geltenden neuen Tierschutzverordnung sorgen vor allem die Kurse für Hunde und Ausbildner für Kritik. So wurde laut Marcel Falk vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) in der Anhörung die Dauer der Hundekurse bemängelt, aber auch der Umstand, dass selbst langjährige Hundetrainer noch 140 Stunden auf die Schulbank sollen.

Lektionendauer in der Kritik

Am grundsätzlichen Entscheid, dass künftige Hundehalter Ausbildungskurse besuchen müssen, gab es jedoch nichts mehr zu rütteln. Kritik rief laut Falk vor allem die Lektionsdauer hervor, wo das BVET fünf Stunden Theorie- und fünf Mal zwei Stunden Praxiskurs vorschlug.

Etliche hätten nun kritisiert, dass sich ein Junghund unmöglich zwei Stunden konzentrieren könne. Als Alternative seien von den Anhörungsteilnehmern deshalb zehn Praxislektionen von je einer Stunde vorgeschlagen worden.

Dispensation für Hundetrainer

Kritik gab es laut Falk auch beim Anforderungsprofil für die Anbieter von Hundetrainings. Das BVET schlug hier 140 Stunden Praxis und Theorie für künftige Hundetrainer vor, inklusive Wissen über Erwachsenenbildung.

Vor allem Private forderten in der Anhörung jetzt eine Dispensation von Hundetrainern, die bereits heute auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken können. Laut Falk ist dies eine berechtige Forderung. «Man muss nun nach einer Lösung suchen, damit qualifizierte Personen weiterhin Kurse geben können, ohne wieder die Schulbank drücken zu müssen», sagte Falk.

AP/vin

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