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Hickhack um TV-Gebühr

Der Gewerbeverband schiesst erneut gegen die Billag, trotz Verhandlungserfolgen im Hintergrund. Immerhin: Der Verband selbst zahlt neuerdings brav Gebühren.

Eigentlich wären der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) und die Inkasso-Gesellschaft Billag einem Waffenstillstand so nahe wie nie. Wie jetzt nämlich bekannt wird, handelte Billag-Präsident Werner Marti mit der SGV-Führung unlängst folgende Vereinbarung aus: Statt den Gewerbebetrieben rückwirkend über fünf Jahre Radio- und TV-Gebühren abzuknöpfen, zieht die Billag nur die ab 2008 fälligen Beträge ein.

Ungeachtet dessen fuhr der SGV gestern in seiner (erstmals in Grossauflage herausgebrachten) «Schweizerischen Gewerbezeitung» erneut schweres Geschütz gegen die «Billag-Schnüffler» und ihre Methoden auf. Ein Grund für die erneute Attacke dürfte sein, dass die mit Marti vereinbarte Kompromisslösung bislang nicht besiegelt werden konnte. «Obschon versprochen, fehlt eine schriftliche Bestätigung von Billag-VR-Präsident Werner Marti bis heute», wird in der Zeitung denn auch moniert.

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