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Heliskiing kann Leben retten, sagt der Bund

Laut einer vom Bundesamt für Zivilluftfahrt bestellten Studie würde eine Einschränkung des Heliskiings die Qualität der Flugrettung mindern und dem Tourismus schaden. Alpenschützer widersprechen.

Demonstration von Mountain Wilderness gegen Heliskiing auf dem Gebirgsflugplatz Ebnefluh VS. (Archivbild)
Demonstration von Mountain Wilderness gegen Heliskiing auf dem Gebirgsflugplatz Ebnefluh VS. (Archivbild)
Keystone

Es drohen «tödliche Folgen», sollte das Heliskiing eingeschränkt werden. Dieses Szenario zeichnet eine Studie, welche das Center for Aviation Competence der Universität St. Gallen im Auftrag des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) verfasst hat. Die Autoren resümieren, die touristische Fliegerei zu den Gebirgslandeplätzen – insbesondere für das Heliskiing – sei essenziell, um das Rettungswesen querzufinanzieren. Wird die Zahl der Flüge reduziert, brechen den Helikopterfirmen gemäss Studie wichtige Einkünfte weg. Als Folge davon müssten sie wohl Abstriche beim Personal und den Helikoptern machen, was bei Rettungseinsätzen die Wartezeit verlängern und im Extremfall den Tod des verunfallten Berggängers bedeuten könne.

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