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Grundeinkommen statt Sozialwerke?

Würden alle Sozialwerke abgeschafft, könnte man das Geld jedem einzelnen Bürger als Grundeinkommen schenken. Mit wie vielen Franken könnte jeder ­Einzelne rechnen? Eine Milchbüchleinrechnung.

Claude Chatelain
Wäre das bedingungslose Grundeinkommen ein unkontrollierter Geldregen wie im Oktober 2013, als die Initianten 8 Millionen Fünfrappenstücke auf den Bundesplatz leerten? Nein, schon heute fliessen über die Sozialwerke im Monat rund 2000 Franken zu jedem Bürger.
Wäre das bedingungslose Grundeinkommen ein unkontrollierter Geldregen wie im Oktober 2013, als die Initianten 8 Millionen Fünfrappenstücke auf den Bundesplatz leerten? Nein, schon heute fliessen über die Sozialwerke im Monat rund 2000 Franken zu jedem Bürger.
Keystone

Die Sozialwerke in der Schweiz sind teuer, aufwendig zu administrieren und kompliziert. Ins Geld gehen nicht nur die Beiträge, die an Rentner, Sozialhilfeempfänger und andere Personen ausbezahlt werden. Teuer ist vor allem auch der administrative Aufwand, um all diese bis ins letzte Detail reglementierten Sozialversicherungen zu betreiben. Da könnte man sich diesen Kraftaufwand getrost sparen und stattdessen jedem Bürger und jeder Bürgerin das Geld gleich in die Hand drücken, jedem gleich viel, ohne aufwendige Abklärungen für die Bezugsberechtigung, ohne Renten­berechnungen, ohne Detektive losschicken zu müssen.

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