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Grippewelle war eine der schlimmsten der letzten zehn Jahre

Die zwölf Wochen dauernde Epidemie erreichte im Februar ihren Höhepunkt. Nun wird der Impfstoff angepasst, meldet das Bundesamt für Gesundheit.

Impfstoff half zu wenig gegen Influenza-A-Viren: Eine Praxisassistentin verabreicht eine Grippeimpfung.
Impfstoff half zu wenig gegen Influenza-A-Viren: Eine Praxisassistentin verabreicht eine Grippeimpfung.
Gaetan Bally, Keystone

Die Schweiz wurde im vergangenen Winter von einer der schwersten Grippewellen der letzten zehn Jahre heimgesucht. Die Epidemie dauerte zwölf Wochen und erreichte ihren Höhepunkt Anfang Februar, wie dem neuesten Bulletin des Bundesamts für Gesundheit zu entnehmen ist.

Auf dem Höhepunkt der Epidemie suchten in einer Woche 445 Personen pro 100'000 Einwohner wegen Grippesymptomen einen Arzt auf. Lassen sich in einer Woche mehr als 70 von 100'000 Einwohnern wegen Verdachts auf eine Grippeerkrankung medizinisch untersuchen, spricht man von einer Epidemie. Dies war in der vergangenen Grippesaison von Anfang Januar bis Ende März 2015 der Fall.

Impfstoff wird verbessert

Am stärksten von der Grippe betroffen waren die Kleinsten unter vier Jahren. In dieser Altersklasse meldeten die Ärzte 4307 grippebedingte Untersuchungen pro 100'000 Einwohner. Die Zahl der Grippeverdachtsfälle sank mit zunehmendem Alter und war bei den über 64-Jährigen am tiefsten.

In dieser Altersklasse war dafür während der Grippesaison die Sterblichkeit höher als erwartet – was erfahrungsgemäss auf die Grippe zurückzuführen ist, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schreibt.

Die zirkulierenden Grippeviren – hauptsächlich Influenza-A-Viren – seien durch den saisonalen Grippeimpfstoff 2014/15 nur teilweise abgedeckt worden, schreibt das BAG weiter. Deshalb werde für die nächste Saison die Zusammensetzung des Grippeimpfstoffs verändert.

SDA/ij

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