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«Gott wollte, dass ich überlebe»

Die Eislawine donnerte beim Mattmark-Unglück sieben Meter neben Ilario Bagnariol den Berg hinunter. Der Bulldozerführer zog seine toten Kameraden aus dem Eis.

Er hat die Mattmark-Katastrophe überlebt: Ilario Bagnariol (73) mit Bildern in seiner Stube in Ins.
Er hat die Mattmark-Katastrophe überlebt: Ilario Bagnariol (73) mit Bildern in seiner Stube in Ins.
Beat Mathys
Schwierige Bergungsarbeiten: Mitglieder der Armee bergen Leichen aus den Eismassen.
Schwierige Bergungsarbeiten: Mitglieder der Armee bergen Leichen aus den Eismassen.
Keystone
Heute deutet nichts mehr auf das Unglück hin: Die Katastrophe von Mattmark trug aber unter anderem dazu bei, dass die Sicherheitsbestimmungen auf dem Bau verschärft wurden. (3. Juni 2015)
Heute deutet nichts mehr auf das Unglück hin: Die Katastrophe von Mattmark trug aber unter anderem dazu bei, dass die Sicherheitsbestimmungen auf dem Bau verschärft wurden. (3. Juni 2015)
Keystone
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Als die Zunge des Allalingletschers am 30. August 1965 abbricht, sitzt Ilario Bagnariol wie jeden Tag auf seinem Bulldozer und schiebt Steine von der Seitenmoräne weg. «Ich blickte nach oben und sah Eisblöcke, die mir entgegen stürzten», erzählt der Italiener.

Heute, fünfzig Jahre später, sitzt der 73-Jährige in seinem Garten in Ins. Es ist kurz vor Mittag. Auf dem Grill liegen Bratwürste und Fleischstücke. «Der liebe Gott wollte, dass ich überlebe», sagt er. Die tödliche Eislawine hat ihn um sieben Meter verfehlt. Dafür sei er dankbar.

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