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Geri Müller holt die Hamas ins Bundeshaus

Nationalrat Geri Müller empfängt einen Vertreter der radikalislamischen Organisation Hamas in Bern. Die israelische Botschaft ist empört.

Mushir Al-Masri trägt einen dunklen Anzug und eine helle Krawatte, sein Bart ist fein getrimmt, die schwarzen Haare kurz geschnitten. Wie er so dasteht im holzgetäfelten Restaurant des Bundeshauses, könnte man ihn glatt für einen bürgerlichen Politiker halten – zumindest auf den ersten Blick.

Auf den zweiten Blick fiele einem vielleicht sein etwas dunklerer Teint auf, der eher nach Jerusalem weist als nach Bern-Bethlehem. Und wer mit ihm das Gespräch suchte, würde erfahren, dass Masri tatsächlich aus Nahost stammt und nicht aus Bern. Der Mann, gekleidet im bundeshaustypischen «chic fédéral», ist Sprecher der radikalislamischen Organisation Hamas und sitzt im palästinensischen Parlament.

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