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Geld, Zeit und Geduld: Das Grossprojekt AKW-Abbruch

Ob in Monaten oder erst in 10 Jahren: Als erstes Schweizer AKW geht Mühleberg vom Netz. Gibt es dort kein neues, muss es zurückgebaut werden. Was das heisst, weiss Deutschland und weiss Kanzlerin Merkel.

Auf Null runter gefahren: Die Anlage Greifswald wurde schon 1990 stillgelegt, der Abbruch begann erst fünf Jahre später.
Auf Null runter gefahren: Die Anlage Greifswald wurde schon 1990 stillgelegt, der Abbruch begann erst fünf Jahre später.
Keystone
Ein Bild mit Symbolcharakter: Die damalige Umweltministerin besucht 1995 das stillgelegte AKW Greifswald.
Ein Bild mit Symbolcharakter: Die damalige Umweltministerin besucht 1995 das stillgelegte AKW Greifswald.
Keystone
Hier geht nichts mehr: Demontierte Rohleitungen in der  Turbinenhalle im stillgelegten Kernkraftwerk Greifswald.
Hier geht nichts mehr: Demontierte Rohleitungen in der Turbinenhalle im stillgelegten Kernkraftwerk Greifswald.
Keystone
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Wie ein Kernkraftwerk stillgelegt und zurückgebaut wird, das weiss man in Deutschland ganz genau. 1990 wurden die beiden DDR-Anlagen in Greifswald und Rheinsberg abgeschaltet. Ab 1995 begann der Rückbau. Dieser dauert bis heute an und verschlingt Milliardensummen.

Die Kosten für den Abriss der Anlage Greifswald wurden ursprünglich auf drei bis fünf Milliarden Euro geschätzt. Klar, dass bei solch langen Zeitspannen für die Rückbauarbeiten – 2012 will man den Zustand der «grünen Wiese» erreicht haben – die Zahlen kontinuierlich nach oben korrigiert werden müssen. Erst im letzten Sommer wurden für den Rückbau von Greifswald und Rheinsberg eine Milliarde Euro Mehrkosten veranschlagt. Zum Vergleich: Für den Abbruch des um einiges kleineren AKW Mühleberg werden in der Schweiz bis jetzt Kosten von 379 Millionen Franken angenommen.

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