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Gegen Facebook sind die Behörden machtlos

Der Berner Polizeichef wollte von Facebook wissen, wer anonym auf der Plattform zur Demo aufgerufen hatte. Er ist nicht der Erste, den die Firma ignorierte.

Hofft auf Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Sicherheitsdirektor Reto Nause (links), hier mit dem Kommandanten der Kapo Bern, Stefan Blättler, am Tag nach den Ausschreitungen (26. Mai 2013).
Hofft auf Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Sicherheitsdirektor Reto Nause (links), hier mit dem Kommandanten der Kapo Bern, Stefan Blättler, am Tag nach den Ausschreitungen (26. Mai 2013).
Keystone

Dem nächtlichen Krawall folgte das politische Scharmützel. Christian Wasserfallen, Berner FDP-Nationalrat, griff Reto Nause, CVP-Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, verbal an: Es sei «echt peinlich», wenn Nause jetzt gegen Facebook vorgehe. Stattdessen hätte er alles unternehmen müssen, die unbewilligte «Tanz-dich-frei»-Demo zu verhindern. Und wenn sie schon nicht zu verhindern gewesen war, hätte die Polizei «konsequent durchgreifen» müssen.

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