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Fichenaffäre: «Politiker wollen sich profilieren»

Der ehemalige Geheimdienstchef Peter Regli sieht im laschen Umgang des Staatsschutzes mit Personendaten keinen Skandal. «Wo gearbeitet wird, passieren Fehler», hält er im Interview fest.

Keine Krise, eine Chance: Der ehemalige Geheimdienstchef Peter Regli bleibt ob des neuesten Berichts zu den Fichen gelassen.
Keine Krise, eine Chance: Der ehemalige Geheimdienstchef Peter Regli bleibt ob des neuesten Berichts zu den Fichen gelassen.
Beatrice Devènes

Peter Regli, die Geschäftsprüfungsdelegation des Parlamentes deckt auf, dass der Staatsschutz Tausende Personendaten ungeprüft im Netzwerk hat. Ein neuer Fichenskandal? Peter Regli: Es stimmt mich nachdenklich, wenn die Schweiz wieder von einem Skandal spricht. Man traktiert die Staatsschützer mit verbalen Stockhieben. Das ist zu einfach und zu billig. Niemand erwähnt dabei die eigentliche Aufgabe unseres Staatsschutzes.

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