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Fedpol sieht in Abramowitsch eine Gefahr für die Schweiz

Der Vorwurf: Kontakte zu kriminellen Organisationen und Vermögen illegaler Herkunft. Der Russe dementiert vehement.

Nach all den Turbulenzen zog Roman Abramowitsch nach Israel, wo er auch gleich die Staatsbürgerschaft bekam. Foto: Imago/Action Plus
Nach all den Turbulenzen zog Roman Abramowitsch nach Israel, wo er auch gleich die Staatsbürgerschaft bekam. Foto: Imago/Action Plus

Über ein halbes Jahr versuchte der bekannteste Oligarch der Welt, zu verhindern, dass Redaktion Tamedia über ihn berichtet. Doch Roman Abramowitsch blitzte zuerst beim Handelsgericht Zürich ab und nun auch beim Bundesgericht. Die Lausanner Richter sind vergangene Woche nicht einmal auf eine Beschwerde des russischen Multimilliardärs eingetreten. Damit ist endgültig nicht mehr verboten, die folgenden Sachverhalte wiederzugeben: Roman Abramowitsch hatte im Sommer 2016 im Wallis ein Gesuch für eine Aufenthaltsbewilligung gestellt. Der Kanton fragte, wie im Gesetz vorgesehen, die Migrations- und Sicherheitsbehörden des Bundes an, ob etwas gegen einen Umzug des Russen spreche. Und siehe da: Nach eingehender Prüfung opponierte das Bundesamt für Polizei (Fedpol) gegen den prominenten ­Zuzug. In der bislang unbekannten Beurteilung bezeichnete es Abramowitschs längerfristige Anwesenheit im Land «als Gefährdung der öffentlichen Sicherheit sowie als Reputationsrisiko für die Schweiz».

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