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Eymann bestätigt laufende Untersuchung

Gegen den Basler Regierungsrat Christoph Eymann stehen Vorwürfe im Raum, die derzeit von einem ausserordentlichen Staatsanwalt untersucht werden. Dies hat Eymann heute bestätigt.

Regierungsrat Eymann muss sich mit «diffusen» Vorwürfen auseinandersetzen.
Regierungsrat Eymann muss sich mit «diffusen» Vorwürfen auseinandersetzen.
Daniel Desborough

Der Basler Gesamtregierungsrat hat einen ausserordentlichen Staatsanwalt eingesetzt, um Vorwürfe gegen ein Mitglied aus den eigenen Reihen zu untersuchen. Wie die BaZ bereits gestern vermutet hatte, handelt es sich dabei um Christoph Eymann (LDP). Eymann hat dies heute bestätigt. Es stünden Vorwürfe gegen ihn im Raum, die seit geraumer Zeit auch in anonymen E-Mails und Blogs in Umlauf gebracht werden, heisst es in einer Mitteilung des Erziehungsdepartements.

Die Vorwürfe stünden im Zusammenhang mit der rund zwanzig Jahre zurückliegenden Cosco-Angelegenheit. Eymann seinerseits hatte in der Vergangenheit gegen den oder die anonymen Urheber bereits rechtliche Schritte unternommen. Welcher Sachverhalt Eymann im Rahmen der jetzigen Strafuntersuchung von dritter Seite konkret zur Last gelegt wird, sei ihm nicht bekannt, heisst es in der Mitteilung. Eymann könne deshalb derzeit dazu nicht Stellung nehmen. Er sei sich jedenfalls keines Fehlverhaltens bewusst.

Nun soll ein ausserordentlicher Staatsanwalt die Angelegenheit aufklären. Dieses Vorgehen sei üblich, wenn es um Vorwürfe gegen Exekutivmitglieder geht.

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