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EU würde 10 Franken pro Liter Benzin zulassen

Die Schweiz könnte ihre Verkehrspolitik mit der Einführung von Mobility Pricing radikal ändern. Allerdings dürfte sie ausländische Verkehrsteilnehmer nicht diskriminieren. Sonst gäbe es Streit mit der EU.

Das Verkehrssystem in der Schweiz ist am Anschlag: Stau vor dem Buecheggplatz in Zürich.
Das Verkehrssystem in der Schweiz ist am Anschlag: Stau vor dem Buecheggplatz in Zürich.
Keystone
Züge sind oft überfüllt: Intercity-Zug am Zürcher Hauptbahnhof.
Züge sind oft überfüllt: Intercity-Zug am Zürcher Hauptbahnhof.
Keystone
Auch der Transitverkehr stösst an seine Grenzen: Stau an der Gotthard-Nordrampe.
Auch der Transitverkehr stösst an seine Grenzen: Stau an der Gotthard-Nordrampe.
Keystone
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Verkehrsexperten fordern einen Tabubruch: Statt mit Milliardenbeträgen Strasse und Schiene weiter auszubauen, müsse die Politik neue Wege beschreiten, um den mancherorts drohenden Verkehrskollaps zu verhindern (TA von gestern). Zentral ist die Forderung nach Kostenwahrheit durch Mobility Pricing. Die Nutzer von Strasse und Schiene sollen in Zukunft die vollen Kosten oder zumindest einen markant höheren Anteil als heute selber tragen. Zudem fordern die Fachleute eine Umstellung auf einen Verkehr, der ohne fossile Antriebsstoffe auskommt, sowie eine Reduktion der Parkplätze und der Fahrkilometer durch drastisch höhere Benzin- und Billettpreise. Auf diese Vorschläge reagieren Schweizer Politiker ablehnend. Wann und ob überhaupt das Verkehrssystem Umwälzungen erfahren wird, ist daher höchst ungewiss.

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