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«Es war nicht einmal eine Amtsgeheimnisverletzung»

Ende 1988 schlugen die Wellen in Bundesbern so hoch wie selten zuvor. Es gab nur noch ein Politthema: Das Telefonat zwischen Bundesrätin Elisabeth Kopp und ihrem Ehemann, dem Zürcher Wirtschaftsanwalt Hans W. Kopp.

Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger wehrt sich gegen den Vorwurf, er sei es gewesen, der vor 25 Jahren angeordnet habe, die Telefone der Familie Kopp und der Anwaltskanzlei ihres Mannes Hans W. Kopp abzuhören.
Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger wehrt sich gegen den Vorwurf, er sei es gewesen, der vor 25 Jahren angeordnet habe, die Telefone der Familie Kopp und der Anwaltskanzlei ihres Mannes Hans W. Kopp abzuhören.
Keystone
«Das nimmt niemand einfach so hin»: Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp kämpfte nach ihrem Rücktritt um ihren Ruf.
«Das nimmt niemand einfach so hin»: Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp kämpfte nach ihrem Rücktritt um ihren Ruf.
Patrick Gutenberg/Ex-Press
Elisabeth Kopp an ihren Wohnort in Zumikon (aufgenommen am 19. Januar 2010.
Elisabeth Kopp an ihren Wohnort in Zumikon (aufgenommen am 19. Januar 2010.
Keystone
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Frau Kopp, der 27.Oktober 1988 hat Ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt. Was passierte damals? Elisabeth Kopp: An diesem Morgen wollte meine persönliche Mitarbeiterin Katharina Schoop einiges mit mir besprechen und sagte, sie habe noch etwas Unangenehmes. Das wollte ich sofort wissen. Sie teilte mir mit, dass Gerüchte kursierten, wonach die Shakarchi Trading AG in Geldwäschereigeschäfte verstrickt sei...

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