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«Es tut gut, das Sterben immer wieder ein wenig zu üben»

Um besser sterben zu können, müssen wir investieren – und zwar vor allem in gute Freunde, sagt Steffen Eychmüller, Inhaber der neuen Professur für Palliative Care an der Universität Bern.

Eloquenter Kämpfer gegen die Angst vor dem Sterben: Palliativmediziner Steffen Eychmüller.
Eloquenter Kämpfer gegen die Angst vor dem Sterben: Palliativmediziner Steffen Eychmüller.
Urs Baumann

Herr Eychmüller, Sie und Ihr Team am Zentrum für Palliative Care des Inselspitals befassen sich den ganzen Tag mit Sterben. Wie hält man das aus?Steffen Eychmüller: Was wir tun, ist immer existenziell. Es geht um die letzten Lebensmonate und -wochen. Das bewältigt man nur im Team. Aber trotzdem erleben wir uns wie eine Sherlock-Holmes-Equipe, die entdecken will, wo es inmitten von schwerer Krankheit und Defiziten heile Inseln gibt.

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