Zum Hauptinhalt springen

«Es gibt kein Recht auf Kinder»

Noch nie waren die Paarbeziehungen so gut wie jetzt: Davon ist Jacqueline Fehr überzeugt. Nun fordert die Zürcher SP-Nationalrätin Reformen im Familienrecht. Damit hat sie eine heftige Debatte ausgelöst.

Jacqueline Fehr, Nationalrätin und Vizepräsidentin der SP Schweiz, im Vorgarten des «atelier politique» in Winterthur.
Jacqueline Fehr, Nationalrätin und Vizepräsidentin der SP Schweiz, im Vorgarten des «atelier politique» in Winterthur.
Bertschinger/ Ex-Press.
«Wir können nicht alles verhindern oder ermöglichen. Es gibt irgendwo so etwas wie Schicksal.»
«Wir können nicht alles verhindern oder ermöglichen. Es gibt irgendwo so etwas wie Schicksal.»
Bertschinger/ Ex-Press.
«Wie intensiv wurde die eingetragene Partnerschaft am Anfang bekämpft! Dann machten wir das Gesetz, und die Welt ging nicht unter.»
«Wie intensiv wurde die eingetragene Partnerschaft am Anfang bekämpft! Dann machten wir das Gesetz, und die Welt ging nicht unter.»
Bertschinger/ Ex-Press.
1 / 3

Frau Fehr, wollen Sie die Ehe abschaffen?Jacqueline Fehr: Nein, gar nicht. Die Ehe mit ihrem rituellen Kern des Treueversprechens und der ewigen Verbundenheit soll Bestand haben. Dieser eigentliche Kern der Ehe kann durchaus aufgewertet werden.

Weshalb suchen Sie dann nach neuen rechtlichen Formen des Zusammenlebens? Wir müssen anerkennen, dass viele Paare andere Lebensformen wählen oder die Ehe nur deshalb eingehen, weil es die einfachste Möglichkeit ist, sich gegenseitig abzusichern und den Kindern den nötigen Schutz zu geben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.