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«Es fühlt sich richtig an»

Hans-Jürg Fehrs letzte Fahrt: Nach 14 Jahren hatte der ehemalige SP-Präsident heute seinen letzten Tag als Nationalrat. Auf der Heimfahrt im Zug erzählt der Neo-Rentner, was er jetzt vorhat – beruflich wie privat.

Letztes Telefonat nach der Abfahrt: Hans-Jürg Fehr steht am Bahnhof Bern vor dem Zug nach Zürich. (21. Juni 2013)
Letztes Telefonat nach der Abfahrt: Hans-Jürg Fehr steht am Bahnhof Bern vor dem Zug nach Zürich. (21. Juni 2013)
Raphaela Birrer
Auch Prominente müssen ihr Billet zeigen: Hans-Jürg Fehr spricht im Zug mit dem Kontrolleur. (21. Juni 2013)
Auch Prominente müssen ihr Billet zeigen: Hans-Jürg Fehr spricht im Zug mit dem Kontrolleur. (21. Juni 2013)
Raphaela Birrer
Dafür wird er sich als Präsident auch weiterhin engagieren: Der Schaffhauser vor einem grossen Ball des Arbeiterhilfswerks Solidar Suisse. (12. April 2011)
Dafür wird er sich als Präsident auch weiterhin engagieren: Der Schaffhauser vor einem grossen Ball des Arbeiterhilfswerks Solidar Suisse. (12. April 2011)
Keystone
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Herr Fehr, wir sitzen im Zug von Bern nach Zürich. Heute hatten Sie Ihren letzten Tag als Nationalrat. Nun kehren Sie nach Schaffhausen zurück. Wohin geht die Reise? Zuerst gehe ich nach Hause – aber nur, um umzukehren. Abends werde ich mit meiner Frau das Freilichttheater in Einsiedeln besuchen. Dass ich nun nach dem Polittheater beim Welttheater lande, finde ich anekdotisch einen guten Schlusspunkt für meine Politikkarriere. Mein weiteres Leben werde ich als Rentner führen. Das wird allerdings eher ein Unruhezustand sein: Ich werde einige Ehrenämter behalten. Und ich werde zu meinem Beruf als Historiker zurückkehren: Ich stamme aus dem Dorf Rheinklingen. Dieses hat nur 150 Einwohner. Die Geschichte dieses Ortes möchte ich erforschen und aufschreiben. Damit will ich zeigen, dass auch in einem kleinen Ort eine Geschichte steckt, die es wert ist, erzählt zu werden.

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