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Erstmals eine nationale Umfrage zu Suizid

Die Schweiz hat in Europa eine überdurchschnittlich hohe Suizidrate. Nun will der Bund wissen, warum – und damit die Prävention verbessern.

Fabian Fellmann
Die leichte Erreichbarkeit von Medikamenten begünstigt Suizidversuche durch eine Überdosierung. Foto: Getty Images
Die leichte Erreichbarkeit von Medikamenten begünstigt Suizidversuche durch eine Überdosierung. Foto: Getty Images

Mehr als 1000 Personen nehmen sich in der Schweiz jedes Jahr das Leben. Das müsste nicht sein, findet Ständerat Joachim Eder. «Wir haben eindeutig zu viele Suizide in der Schweiz», sagt der FDP-Politiker. Er begrüsst, dass nun auch der Bund eine aktivere Rolle einnimmt. Erstmals lässt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) derzeit nationale Daten zu den Suizidversuchen erarbeiten: In seinem Auftrag wird seit März die jüngste Gesundheitsbefragung, jene von 2017, entsprechend ausgewertet. «Die Diskussion über Suizidprävention hat gezeigt, dass wir bessere Daten brauchen», sagt die Psychologin Esther Walter, die beim BAG das Projekt leitet. «Die Gesundheitsbefragung hat uns die Gelegenheit geboten, drei Fragen zu Suizidversuchen zu stellen.» Diese findet alle fünf Jahre statt.

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