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Erb-Prozess: Zweite Abfuhr für die Verteidiger

Die Anwälte von Schlossherr Rolf Erb forderten Geld, um für die Verteidigung einen Experten finanzieren zu können. Das Gericht wies alle Anträge der Erb-Anwälte ab.

Verteidigt sich vor dem Bezirksgericht Winterthur: Rolf Erb, der älteste noch lebende Spross der Erb-Dynastie.
Verteidigt sich vor dem Bezirksgericht Winterthur: Rolf Erb, der älteste noch lebende Spross der Erb-Dynastie.
Keystone/Illustration Sibylle Heusser
Mit dem Antrag auf Verschiebung abgeblitzt: Rolf Erb (rechts)  im Saal des Bezirksgerichtes Winterthur. Er verweigerte bei seiner Befragung jegliche Antwort.
Mit dem Antrag auf Verschiebung abgeblitzt: Rolf Erb (rechts) im Saal des Bezirksgerichtes Winterthur. Er verweigerte bei seiner Befragung jegliche Antwort.
Keystone/Illustration Sibylle Heusser
Das Logo der Firmengruppe Erb stand lange Jahre für eine erfolgreiche Holding, die bis zu 4800 Angestellte unter ihrem Dach beschäftigte.
Das Logo der Firmengruppe Erb stand lange Jahre für eine erfolgreiche Holding, die bis zu 4800 Angestellte unter ihrem Dach beschäftigte.
Keystone
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Erneut hat das Bezirksgericht Winterthur den Verteidigern des Milliarden-Pleitiers Rolf Erb eine Abfuhr erteilt. Sie hatten heute Nachmittag einen Betrag von 194‘000 Franken beantragt, um einen Finanzexperten beiziehen zu können. Zudem forderten sie zum wiederholten Male die Unterbrechung der Verhandlung. Die Kernfrage des juristischen Vorspiels sei, ob der Angeklagte genügend verteidigt ist, brachte Pflichtverteidiger Petar Hrovath vor. Seit September 2011 bemühe sich die Verteidigung um einen Expertenbeistand, was ihr vom Winterthurer Bezirksgericht verweigert worden ist. Diesen Entscheid hat auch das Obergericht gestützt.

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