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Er hilft Managern und Muslimen

Johannes Czwalina zahlt die Bussen muslimischer Familien, die ihre Töchter nicht in den Schwimmunterricht lassen. Er will das Gute fördern, irritiert damit aber auch.

Johannes Czwalina: Integrieren, nicht strafen.
Johannes Czwalina: Integrieren, nicht strafen.
Lucian Hunziker

Er steht nachdenklich da, pastell gekleidet, schaut zum Fenster hinaus und sagt: «Ich verstehe das nicht.» Johannes Czwalina bekam gegen 100 Hassbriefe und mehrere Todesdrohungen. Mit solch rassistischen Ausfällen musste er rechnen. Aber dass er öffentlich kritisiert wird, wenn er sich in Basel für religiöse Minderheiten einsetzt: Das will ihm nicht in den Kopf. Der 58-jährige entstammt einem alten deutschen Geschlecht, studierte in Israel und der Schweiz Archäologie, dann protestantische Theologie. Er ist zum zweiten Mal verheiratet, arbeitet in Riehen an der deutschen Grenze und betreibt ein Zweitbüro in seiner Heimatstadt Berlin.

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