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«Einige Staaten handeln egoistisch»

Wirtschaftsminister Guy Parmelin zeigt sich sehr besorgt über unilaterale Exportblockaden, die einzelne Länder wegen der Corona-Krise erlassen haben.

«Ich hoffe, dass die Staaten zu einer konzertierten Krisenbewältigung zurückfinden»: Bundesrat Guy Parmelin. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
«Ich hoffe, dass die Staaten zu einer konzertierten Krisenbewältigung zurückfinden»: Bundesrat Guy Parmelin. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Herr Parmelin, im Parlament haben Sie gesagt, wegen des Coronavirus schaue jeder nur noch für sich. Wie meinen Sie das?

Wir stellen fest, dass einige Staaten protektionistisch, ja egoistisch handeln. Viele erlassen irgendwelche Verordnungen, um den Export gewisser Güter zu blockieren – ohne Vorwarnung und ohne Rücksicht auf Kollateralschäden. Davon sind sogar Lieferungen betroffen, die von Schweizer Kunden bereits bezahlt wurden. Die Gefahr ist, dass solche unilateralen Massnahmen sich gegenseitig aufschaukeln und zu einer ganzen Kaskade von Gegenreaktionen führen. Das besorgt uns sehr.

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