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«Die SRG hat sich im Parlament viel Goodwill verspielt»

Die SRG müsse sich längerfristig mit dem potenziellen Wegfall der Werbeeinnahmen auseinandersetzen, sagt SP-Nationalrat und Medienpolitiker Matthias Aebischer.

Die SRG hat jahrelang ihre Bilanzen geschönt. Kümmert das die Politik überhaupt?

Warum ist das nicht geschehen?

Was soll die SRG machen?

Und wie das finanzielle Loch stopfen?

Ist so ein Plan in Aussicht?

«Die SRG hat sich im Parlament viel Goodwill verspielt.»

Sie reden, als ob die SRG unter Druck wäre. Im März 2018 haben sich drei Viertel der Stimmberechtigten hinter die SRG gestellt.

Eine werbefreie SRG wollte Moritz Leuenberger, heute wären wohl die SVP und die Grünen dafür. Die SP eher nicht.

Die SRG hat seit 2018 eine neue Führung. Was hat sich verändert?

Das klingt wie eine Bewerbungsrede – wollen Sie zurück zu SRF?

Ihre Parteikollegin, Bundesrätin Simonetta Sommaruga, wird nach den Sommerferien mit einer medienpolitischen Strategie in den Bundesrat und ins Parlament gehen. Sie wird wohl die indirekte Presseförderung anheben, eine Digitalförderung einführen und die Weiterbildung stärken. Finden Sie das gut?

Wie stellen Sie sich direkte Presseförderung vor?

«Das Mediengesetz ist eine Totgeburt.»

Wäre das nicht eine Gefahr, wenn alle Medien vom Staat abhingen?

Dem Mediengesetz geben Sie keine Chance mehr?

Das Geld für eine werbefreie SRG würden Sie von den Gebührenüberschüssen nehmen. Doch diese Überschüsse will der Bundesrat womöglich für die Digitalförderung einsetzen.