Zum Hauptinhalt springen

Eine laute Stimme für den radikalen Umbau der Wirtschaft

Mit Jacqueline Badran kehrt eine Linke zurück in den Nationalrat, die generell gegen Wachstum ist. Dank ihrer Detailarbeit kann sie zuweilen auch Bürgerliche für ihre Anliegen gewinnen.

Vertritt ihre Meinung mit Verve: Jacqueline Badran im Büro ihrer Internetfirma Zeix in Zürich.
Vertritt ihre Meinung mit Verve: Jacqueline Badran im Büro ihrer Internetfirma Zeix in Zürich.
Sabina Bobst

Aalglatt und immer auf eine gute Aussenwirkung bedacht. So geben sich die meisten Parlamentarier in Bern. Grimmig und scheinbar mies gelaunt hingegen stapft die SP-Nationalrätin Jacqueline Badran jeweils durch die Wandelhalle. Auf den Anruf des Journalisten, sie für eine Serie über wichtige neue Politiker porträtieren zu wollen, reagiert sie mit einem langen trockenen Lachen, das allmählich in einem Glucksen erstickt. Dann bläst sie auf der anderen Seite der Leitung den Rauch ihrer Zigarette aus und meint: «Dann halt.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.