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Eine grüne Vizepräsidentin für den Nationalrat

Die Grüne Fraktion hat ihre Fraktionschefin Maya Graf als zweite Vizepräsidentin des Nationalrats vorgeschlagen. Damit könnte sie schon bald die erste grüne Nationalratspräsidentin sein.

Schon bald die höchste Schweizerin: Nationalrätin Maya Graf von den Grünen.
Schon bald die höchste Schweizerin: Nationalrätin Maya Graf von den Grünen.
Keystone

Die Wahl findet im Dezember statt. Läuft alles nach Plan, wird die Baselbieterin Maya Graf 2013 die erste grüne Nationalratspräsidentin sein. Die Fraktion habe Graf an ihrer Sitzung am Dienstagnachmittag nominiert, teilte die Partei mit. Graf sei eine kompetente Kandidatin für das Amt. Die 48-jährige Biobäuerin eigne sich dafür, weil sie langjährige Erfahrung im Parlament habe. Graf gehört dem Nationalrat seit Juni 2001 an.

Wird Graf im Dezember vom Nationalrat gewählt, muss sich die Bundeshausfraktion der Grünen auf die Suche nach einer neuen Chefin oder einem neuen Chef machen. Der Entscheid über die Nachfolge fällt in der Wintersession, wie es weiter im Communiqué heisst.

Kleinpartei erhalten selten den Zuschlag

Das Nationalratspräsidium wechselt normalerweise im Turnus zwischen den vier grossen Parteien SVP, SP, FDP und CVP. Schon früher erhielten vereinzelt Vertreter von Kleinparteien als «Zückerli» den Zuschlag. Gemäss einer Vereinbarung des Nationalratsbüros aus dem Sommer 2008 kommen nun erstmals die Grünen zum Zug.

Derzeit präsidiert Pascale Bruderer (SP/AG) den Nationalrat. Als momentan erster Vizepräsident dürfte 2011 Jean-René Germanier (FDP/ VS) auf Bruderer folgen, bevor der heutige zweite Vizepräsident Hansjörg Walter (SVP/TG) 2012 übernimmt. In drei Jahren wird dann die Reihe an Graf sein.

SDA/jak

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