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«Eine Garantie für ein gesundes Kind geben wir nicht»

In der Schweiz soll die Untersuchung von Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung erlaubt werden. Bei bestimmten Paaren sei diese Untersuchung sinnvoll, sagt Sabina Gallati, Professorin für Humangenetik.

Brigitte Walser
«Viele Embryonen, die man bei der PID aussondert, würden mit grosser Wahrscheinlichkeit auch von der Natur selektioniert werden», sagt Sabina Gallati.
«Viele Embryonen, die man bei der PID aussondert, würden mit grosser Wahrscheinlichkeit auch von der Natur selektioniert werden», sagt Sabina Gallati.
Iris Andermatt
Damit eine PID erfolgreich durchgeführt werden kann, muss eine gewisse Anzahl von Eizellen zu Embryonen entwickelt werden können.
Damit eine PID erfolgreich durchgeführt werden kann, muss eine gewisse Anzahl von Eizellen zu Embryonen entwickelt werden können.
BAG, Zelos, zeit.de
Die Embryonen werden untersucht. So kann ausgeschlossen werden, dass ein Embryo mit einer bestimmten Krankheit in die Gebärmutter implantiert wird.
Die Embryonen werden untersucht. So kann ausgeschlossen werden, dass ein Embryo mit einer bestimmten Krankheit in die Gebärmutter implantiert wird.
BAG, Zelos, zeit.de
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Lässt sich aufgrund der Erfahrungen im Ausland sagen, genetische Untersuchungen von Embryonen im Reagenzglas seien sicher? Sabina Gallati: Sie wurden stetig verbessert. Am Anfang entnahm man dem werdenden Embryo im Achtzellstadium eine bis zwei Zellen, um sie auf Erbkrankheiten hin zu untersuchen. Auch wenn es bisher keine Hinweise gibt, dass dies für den Embryo schädlich ist, wartet man heute, bis sich rund 100 Zellen entwickelt haben, und entnimmt für Tests nur äussere Zellschichten.

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