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Warum Genf für eine kurze Zugstrecke über 100 Jahre brauchte

Die Verbindung nach Frankreich kommt endlich. Für die Genfer bedeutet das: weg vom Auto.

Vorliebe für das Auto: Ab den Fünfzigerjahren wurde die Infrastruktur für Automobilsten in Genf stark ausgebaut. (Foto: Keystone)
Vorliebe für das Auto: Ab den Fünfzigerjahren wurde die Infrastruktur für Automobilsten in Genf stark ausgebaut. (Foto: Keystone)

Genf, die kleine Stadt mit dem internationalen Anspruch, Epizentrum von UNO, Privatbanken und Ölfirmen, redet gerne in grossen Kategorien. «Vivons plus grand», verkündet der Léman Express, ein Verkehrsverbund zwischen Genf und dem französischen Umland. Dieser reicht von der Grenzstadt Annemasse bis nach Lausanne, von Evian-les-Bains bis zum Genfer Bahnhof Cornavin. Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember werden Verbindungen aktiv, die vom neuen Bahntrassee zwischen dem linken und dem rechten Rhone-ufer profitieren. Neu werden 45 Bahnhöfe auf 230 Kilometern Zugstrecke verbunden. 50'000 Pendlerinnen und Pendler sollen jeden Tag von den neuen Verbindungen profitieren. Pendlerinnen und Pendler, die bis heute auf das Auto angewiesen sind.

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