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Migrationspakt kommt wohl ins Parlament

Schweizer Diplomaten leiteten die Verhandlungen für den UNO-Migrationspakt. Der SVP gingen sie zu weit – die Partei will ihre Arbeit zunichtemachen.

Philippe Reichen, Lausanne
Flüchtlinge warten im Februar 2016 im Hafen von Augusta in Sizilien darauf, wie es auf ihrer Flucht weitergeht. Foto: Antonio Parrinello (Reuters)
Flüchtlinge warten im Februar 2016 im Hafen von Augusta in Sizilien darauf, wie es auf ihrer Flucht weitergeht. Foto: Antonio Parrinello (Reuters)

Die Freude war riesig. Die Buchstaben waren es auch. «WE DID IT!», teilte Jürg Lauber, Schweizer UNO-Botschafter in New York, im Juli der Welt auf Twitter mit. Dazu verschickte er ein Foto von sich und dem mexikanischen Botschafter Juan José Gómez Camacho in Jubelpose. Lauber und Gómez Camacho ist Historisches gelungen. Sie verfassten die erste Migrationsvereinbarung in der Geschichte der Vereinten Nationen – nach 18 Monate langen Verhandlungen, geführt in New York, Genf und Wien, für alle Interessierten sicht- und hörbar.

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