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Ein Inserat sorgt für Aufregung

Preisüberwacher Stefan Meierhans wird in einer Anzeige zum Abstimmungskampf über private Krippen in Bern zitiert. Mischt er sich politisch ein? Die Reaktionen auf jeden Fall sind eindeutig.

Wirbt in einem Inserat für ein «Ja zum Beschluss des Stadtrats» zum Reglement über die familienergänzende Betreuung von Kindern und Jugendlichen: Der aktuelle Preisüberwacher Stefan Meierhans.
Wirbt in einem Inserat für ein «Ja zum Beschluss des Stadtrats» zum Reglement über die familienergänzende Betreuung von Kindern und Jugendlichen: Der aktuelle Preisüberwacher Stefan Meierhans.
Lukas Lehmann, Keystone
Trat bei seiner Nominierung zum Preisüberwacher 2004 von allen politischen Ämtern zurück: Meierhans' Vorgänger Rudolf Strahm legte wert auf seine Unabhängigkeit.
Trat bei seiner Nominierung zum Preisüberwacher 2004 von allen politischen Ämtern zurück: Meierhans' Vorgänger Rudolf Strahm legte wert auf seine Unabhängigkeit.
Gaetan Bally, Keystone
Stösst sich an Meierhans' Kopf im Abstimmungskampf: «Der Preisüberwacher ist kein politisches Amt», sagt die Berner SP-Stadträtin Lea Kusano.
Stösst sich an Meierhans' Kopf im Abstimmungskampf: «Der Preisüberwacher ist kein politisches Amt», sagt die Berner SP-Stadträtin Lea Kusano.
Leakusano.ch, Keystone
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Ein kleines Inserat in der Zeitung «Der Bund» sorgt für grossen Ärger in Bern. Es zeigt ein Bild von Preisüberwacher Stefan Meierhans mit dem Satz: «Das Ziel des Bundesrates, den Wettbewerb unter den Tagesstätten zu fördern, bringt eine neue Dynamik ins System... unsere Analyse zeigt, dass private Krippen tendenziell über eine günstigere Kostenstruktur verfügen.» Die Aussage erhält eine gewisse Brisanz, wenn man weiss, dass der Hintergrund eine Auseinandersetzung über die Liberalisierung der Tarife in den Berner Kinderkrippen bildet. Und dass die CVP, der Meierhans nahesteht, mit FDP, SVP, BDP für eine Liberalisierung einstehen.

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