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«Ein guter Tag für den Datenschutz»

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür freut sich über das Google-Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Laut Thür gilt das «Recht auf Vergessen» auch für die Schweiz.

Google muss künftig auf Antrag Links zu Inhalten löschen, die Persönlichkeitsrechte von Benutzern verletzen: Eine Hand vor einem Google-Logo.
Google muss künftig auf Antrag Links zu Inhalten löschen, die Persönlichkeitsrechte von Benutzern verletzen: Eine Hand vor einem Google-Logo.
Mark Lennihan, Keystone

Herbe Niederlage für Google in Luxemburg: Der Europäische Gerichtshof hat heute entschieden, dass es ein «Recht auf Vergessen» gibt. Suchmaschinen wie Google müssen künftig auf Antrag Informationen aus ihren Suchergebnissen streichen, wenn diese Angaben die Persönlichkeitsrechte von Betroffenen verletzen. Geklagt hatte ein Spanier, der vor 16 Jahren wegen Schulden ein Grundstück verkaufen musste. Eine Zeitung hatte damals darüber berichtet, die Informationen waren via Google bis heute verfügbar. Das Urteil gilt für europäische Bürger, hat aber laut dem Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür auch Signalwirkung für die Schweiz.

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