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Ein Gentest kann das Leben verändern

Wissenschaftler drängen darauf, dass Gentests in der Schweiz möglichst frei zugänglich werden. Gesundheitspolitiker weisen auf ungeklärte Folgefragen hin.

«Resultate können existenzielle Konsequenzen haben»: Proberöhrchen und Untersuchungshandschuhe für einen Massen-Gentest.
«Resultate können existenzielle Konsequenzen haben»: Proberöhrchen und Untersuchungshandschuhe für einen Massen-Gentest.
Keystone

Aus der Sicht der Forschung ist die Frage einfach: Je mehr Menschen ihre Gene entschlüsseln lassen, desto mehr Daten stehen für die Wissenschaft und eine schnelle Entwicklung von Therapien zur Verfügung. Der Molekularbiologe und frühere ETH-Präsident Ernst Hafen plädierte daher in der «NZZ am Sonntag» dafür, Gentests ohne ärztlichen Beizug und ohne medizinischen Zweck zuzulassen. Die ETH und die Universität Zürich wollen laut der Zeitung im März eine Informationsoffensive starten und eine öffentliche Debatte lancieren.

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