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Mit ihm stehen die Zeichen auf Sturm

Die Wahl von Pierre-Yves Maillard zum obersten Gewerkschafter verspricht konfliktreiche Zeiten für die Schweiz.

Sein Aufstieg geht weiter: Pierre-Yves Maillard nach seiner Wahl zum Präsidenten des Gewerkschaftsbunds. Video: SDA
Philippe Reichen@PhilippeReichen

Waadtländer Genossen nennen ihn liebevoll PYM. Gerne fällt auch der Übername «Bulldozer». Für die äusserste Linke ist er PYM Jong-il, die Waadtländer Variante des 2011 verstorbenen nordkoreanischen Diktators Kim Jong-il.

Am Samstag kurz nach 13 Uhr steht dieser PYM alias Pierre-Yves Maillard im Berner Kursaal und jubelt. 115 Delegierte des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes haben ihn zum neuen SGB-Präsidenten gewählt. Für seine Gegnerin, die St. Galler SP-Nationalrätin Barbara Gysi, votierten 82 Gewerkschafter. Es ist kein Glanzresultat, Maillard weiss das. Aber ein Sieg ist es allemal. Sein Aufstieg geht weiter. Aus dem Kanton Waadt auf die nationale Bühne. Aus einem Regierungsamt an die Spitze jener Arbeitnehmerorganisation, die mit ihrer rigorosen Ablehnung jeglicher Zugeständnisse beim Lohnschutz seit Juni die Europadebatte dominiert. Die Zeichen stehen auf Konflikt.

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