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Ein Bauer kämpft für das Horn

Fast im Alleingang hat der bernjurassische Bergbauer Armin Capaul 100 000 Unterschriften gesammelt. Nun wird darüber abgestimmt, ob Landwirte, die Kühen und Ziegen die Hörner stehen lassen, den «Hornfranken» erhalten.

Armin Capauls Kühe haben keinen Laufstall, aber sie dürfen Hörner tragen und viel Zeit an der frischen Luft verbringen.
Armin Capauls Kühe haben keinen Laufstall, aber sie dürfen Hörner tragen und viel Zeit an der frischen Luft verbringen.
Matthias Käser/BT
Capaul sagt über die Tiere: «Sie schenken uns Milch; deshalb sollte man ihnen die Hörner lassen.» Und: «Von einem verstümmelten Tier kannst du nichts Ganzes erwarten.»
Capaul sagt über die Tiere: «Sie schenken uns Milch; deshalb sollte man ihnen die Hörner lassen.» Und: «Von einem verstümmelten Tier kannst du nichts Ganzes erwarten.»
Matthias Käser/BT
Hunderte von Briefen mit Unterschriftenbögen landeten bei der Familie Capaul auf dem Tisch.
Hunderte von Briefen mit Unterschriftenbögen landeten bei der Familie Capaul auf dem Tisch.
Matthias Käser/BT
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Vorsichtig lenkt Armin Capaul sein Auto über die steile Strasse, er folgt den vielen Kurven, geht vom Gas, wenn Schnee auf dem Weg liegt, bis das Bauernhaus und der Stall in Sicht kommen. Die Häuser kleben an einem windgeschützten Südhang. Sein Hof ist weit entfernt vom Dorf Perre­fitte, auf dessen Boden er sich befindet; auf 930 Metern über Meer ist das Klima rau. Es ist ein Ort, an dem sich Bauer, Fuchs und Hase treffen und sonst niemand.

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