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Ecopop – ein klares Nein zu extremen Positionen

Ecopop wurde an der Urne zu einem einzigen Ecoflop. Und das ist gut so. BZ-Chefredaktor Peter Jost zur Ablehnung der Ecopop-Initiative.

Wenn selbst die zuwanderungskritischen Tessiner eine Abstimmungsvorlage ablehnen, welche die Zuwanderung begrenzen soll – und zwar deutlich! –, muss das den Initianten zu denken geben. Ecopop wurde an der Urne zu einem einzigen Ecoflop. Und das ist gut so.

Auf den ersten Blick hatten die Rezepte der Ecopop-Initiative einen gewissen Charme verbreitet.Etwas restriktive Migrationspolitik, eine Prise gezielte Entwicklungspolitik und alles garniert mit einem tüchtigen Schuss Umweltschutz. Beim genaueren Hinsehen allerdings wurde rasch klar, dass die vorgeschlagenen Lösungsansätze in allen drei Bereichen wenig praxistauglich wären. Die fixe, extrem tiefe Zuwanderungsquote hätte keine Rücksicht auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes genommen.

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