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Ebola-Gefahr: Bund warnt Schweizer Hausärzte

In einem Informationsschreiben bereitet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Hausärzte auf das Ebola-Virus vor.

121 Ebola-Opfer an einem Tag: Das Hastings Ebola Notfallzentrum ausserhalb von Freetown, Sierra Leone. (6. Oktober 2014)
121 Ebola-Opfer an einem Tag: Das Hastings Ebola Notfallzentrum ausserhalb von Freetown, Sierra Leone. (6. Oktober 2014)
Keystone
Werden von Patienten überrannt: Ein US-Soldat grenzt mit Stacheldraht das Grundstück einer neuen Krankenstation ab.
Werden von Patienten überrannt: Ein US-Soldat grenzt mit Stacheldraht das Grundstück einer neuen Krankenstation ab.
Pascal Guyot, AFP
Gesundheitstest am Flughafen von Conakry, Guinea. (22. Juli 2014)
Gesundheitstest am Flughafen von Conakry, Guinea. (22. Juli 2014)
AFP
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Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) trifft weitere Vorkehrungen gegen die Ebola-Epidemie. Seit Freitag erhalten Hausärzte Anweisungen, wie sie mit einem Verdachtsfall umgehen sollen, berichtet die «Schweiz am Sonntag».

Das BAG hat ein entsprechendes Merkblatt an die kantonsärztlichen Dienste und den Ärzteverband FMH versandt. Sollte sich in einer ärztlichen Privatpraxis jemand melden, der befürchtet, infiziert zu sein, müssen die Ärzte reagieren.

Als Erstes gilt es abzuklären, ob die Person in Westafrika unterwegs war. Falls ja, muss der Kantonsarzt einschreiten und das weitere Vorgehen abwägen. Das ist nicht das einzige Szenario, auf welches das BAG hinweist. Auch der Flughafen Zürich verfügt über Notfallpläne, die festlegen, wie sich die Zusammenarbeit mit dem BAG und Hilfskräften gestaltet.

Je nach Einschätzung müssen andere Massnahmen ergriffen werden. Klar ist hingegen, wo erkrankte Personen behandelt werden: Sie würden dem Universitätsspital Genf zugewiesen. Dort befindet sich das Referenzlabor für die Diagnose von Verdachtsfällen. Die Gefahr, dass eine an Ebola erkrankte Person in die Schweiz einreist, ist gemäss BAG sehr gering.

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