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«Die Zuwanderung ist kein orientalischer Basar»

Wer am meisten bietet, erhält eine Aufenthaltsbewilligung. Der Thinktank Foraus schlägt vor, mit einem Auktionssystem die Zuwanderungsinitiative umzusetzen. Ist diese Lösung mehrheitsfähig?

«Die Zuwanderung ist kein orientalischer Basar»: SVP-Nationalrat Hans Fehr.
«Die Zuwanderung ist kein orientalischer Basar»: SVP-Nationalrat Hans Fehr.
Keystone
«Menschen sind doch kein Auktionsgegenstand»: CVP-Nationalrätin Kathy Riklin.
«Menschen sind doch kein Auktionsgegenstand»: CVP-Nationalrätin Kathy Riklin.
Keystone
«Wertschöpfungsintensive Unternehmen wären klar im Vorteil»: FDP-Präsident Philipp Müller.
«Wertschöpfungsintensive Unternehmen wären klar im Vorteil»: FDP-Präsident Philipp Müller.
Keystone
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Flexible Kontingente, starre Höchstzahlen oder eine Schutzklausel: Wie soll die Zuwanderung künftig begrenzt werden? Heute jährt sich die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) – und noch immer ist keine mehrheitsfähige Umsetzungslösung in Sicht. Pünktlich zum Jahrestag präsentiert das Forum Aussenpolitik (Foraus) nun ein Diskussionspapier, das verschiedene Varianten bewertet. Der Thinktank kommt zum Schluss: Ein Auktionssystem, wie es Avenir Suisse vorschlägt, wäre die beste aller schlechten Lösungen. Dabei würden Aufenthaltsbewilligungen an die Meistbietenden vergeben. Das könnten sowohl Firmen als auch die Zuwanderer selbst sein.

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